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Stadt Freilassing
 

Die Familienpaten sind leider ein Auslaufmodell, da es für dieses Projekt keine Koordinatorin mehr gibt. Dafür hat nun der Generationenbund aufgrund des hohen Bedarfes die Aufgabe übernommen, das Projekt „Wunschgroßeltern im Berchtesgadener Land" umzusetzen, das nun hoffentlich im Herbst starten kann.

Familienpaten / Wunschgroßeltern Berchtesgadener Land

Nach Abstimmung mit allen an der Kinder- und Seniorenarbeit im Landkreis beteiligten Institutionen wird der Generationenbund das Projekt „Wunschgroßeltern“ gemeinsam mit der Seniorengemeinschaft BGL Süd demnächst in die Tat umzusetzen. Mit diesem Projekt entsteht für Seniorinnen/Senioren die Möglichkeit, sich durch das nähere Kennenlernen der Kinder und deren zeitweise Betreuung und Begleitung in junge Familien einzubringen, andererseits erhalten junge Familien dadurch Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Kontakt zur älteren Generation und deren Lebenserfahrung. 

Auf diese Weise entsteht eine Gewinn-Situation über drei Generationen hinweg; durch das Miteinander im täglichen Leben geben ältere Menschen ihr Wissen, ihre Erfahrung weiter und erfahren eine gesteigerte Wertschätzung, für die Kinder vergrößert sich das familiäre Umfeld und wird nicht auf die Kind-Eltern-Bindung beschränkt und die jungen Eltern erhalten eine wertvolle Entlastung bei der Kindererziehung und der Kinderbetreuung. Die Familien werden wieder „größer“, es werden wieder Werte vermittelt, die heute oftmals verloren sind oder drohen, verloren zu gehen. 

Um dem Vorhaben zu einem erfolgreichen Start zu verhelfen, läuft derzeit ein entsprechender Förderantrag,  mit dessen Genehmigung bis spätestens Mitte September gerechnet wird. 

Darin ist an Eckpunkten vorgesehen,

  • der Einsatz einer qualifizierten, kinderpädagogischen Kraft, die die jeweiligen Erstgespräche mit den potentiellen Eltern/Kindern sowie den Wunschgroßeltern führt, deren Erstkontakt begleitet, für weitere, evtl. notwendige Gespräche zur Verfügung steht und bleibende Ansprechpartnerin bei evtl. Konflikten oder Fragen ist
  • die Vorbereitung von begleitendem Informationsmaterial, eine effiziente Öffentlichkeitsarbeit, die Erstellung eines begleitenden Handbuchs
  • informative und gesellige Treffen von Wunschgroßeltern und/oder Familien/Kinder
  • Fortbildung, vor allem der Großeltern als Empfehlung (pädagogisch, medizinisch, rechtlich)

Grundsätzlich ist vorgesehen,

 

  • dass es bei einer zeitlich begrenzten Betreuungsfunktion bleibt (also keine Tagesmütter o.ä.),
  • dass natürlich dann eine mehr oder weniger intensive Bindung zwischen Familie und Wunschgroßeltern entsteht,
  • dass sonstige Arbeiten in der Familie grundsätzlich nicht übernommen werden (Beaufsichtigung Hausaufgaben, Hausarbeiten),
  • dass vorher eine Absprache hinsichtlich dieser Regularien getroffen wird
  • und dass in diesen Regularien auch der finanzielle Part geregelt wird.

Fachlich begleitet wird das Projekt durch die Familienstelle des Jugendamtes.

Ansprechpartner: 

Günter Wolf
Generationenbund BGL
Tel.: 08651/9650540
Mail: g.u.wolf@t-online.de